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Theil 5 (1851)
Entstehung
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229
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Vierundv > erzigster Gesang.

103 .

Ungard, ein llnterthan von Constantine»,

War dieses Ortes Herr, dem Kaiser Werth,

Der hier viel Leute warb, um ihm zu dienenIn diesem Krieg, zu Fuße wie zu Pferd.

Man läßt den Nüd'gcr ein, wie er erschienen,Denn Keinem wird der Eingang hier verwehrt;llnd da man ihn so willig hier empfangen,

Trägt er nach keinem bessern Ort Verlange».

103 .

2m selben Gasthof, um die Abendstnnden,Kam auch ei» Ritter aus Romaine» an,

Der sich bei jener wilden Schlacht befunden,

Die Rüd'ger dem Bnlgarenvolk gewann.

Er hatte kaum sich seiner Hand entwunden,llnd so voll Schrecken, als noch nie ein Mann;Daher er überall, mit Furcht und Zittern,

Den Ritter mit dem Einhorn glaubt zu wittern»

104 .

Sobald er auf den Schild die Blicke richtet,Kennt er den Mann, geschmückt mit dieser Zier,Als jenen, der das Griechenhcer vernichtetUnd so viel Volk erlegt im Schlachtrevier»

Er läuft in'S Schloß; llngarden wird berichtet,Es sey ein Mann mit wichtiger Botschaft hier;Und, eingeführt, eilt er zu offenbaren,

Was ich zum nächsten Sange will versparen.