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Vierundvierzigster Gesang.
Rinald erzeigt mit freundlichem Betrage»
Dem Rüd'ger Ehr' und Lieb' und Herzlichkeit.
Der kluge Greis, der dieses WohlbehagenMit Freude» sieht, nutzt die Gelegenheit:
Nichts bleibt zu thun, so hebt er an zu sagen(Auch hoff' ich's zn erhalten ohne Streit),
Als daß, so wie ihr Freundschaft habt errichtet,Ihr auch zur Schwägerschaft euch noch verpflichtet
1 ».
Damit aus zwei Geschlechtern, derengleichenAn Adel keins auf Erden mehr besteht,
Ein Stamm entsprieße, dem an Glanze weichenDie Sonne muß, so weit ihr Lauf sich dreht,Und der, so wie der Jahre mehr verstreichen,Stets schöner blüht und nimmermehr vergeht(Wie Gott mir sagt', um euch es zu entfalten)So lange Himmel ihre Bahn behalten.
1t.
Der Alte läßt nicht ab mit seinem Streben,Und so bewegt er leichtlich den Ninald,
Die Schwester Rüdiger» zur Frau zn geben;
Bei Beiden braucht's nicht Bitten noch Gewalt.Roland sowohl als Olivier erhebenMit vielem Lob dies Bündniß alsobald.
Man hofft von Karin und Haimo» es bewilligtUnd von ganz Frankreich sicherlich gebilligt.