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1 (1821)
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391
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aber davon unabhängig machen, -wenn man einen dem Polenahen Stern in seinen beyden nächstfolgenden obern und unternCulminationen beobachtet. Ist t die Uhrzeit der obern, t'der un-tern Unlmination, so ist die Gleichung III.

( a‘ — a) — (t' —t)

« = -;-

m'— m

aber eJ — a = i2 h , und

Sin (9-1- S)

,n/ = Cos 3

also

Sin (9 — S)Cos ci

12 — ft'—t)2 Cos 9 Tg S

oder wenn zuerst die untere Culmination beobachtet wurde,

(t — t') —12w 1 Cos 9 Tg $

und durch diese Gleichung wird man m unabhängig von derRectascension und zw r ar desto genauer linden , je näher der Sternan dem Pole steht. Zu diesem Zwecke eignet sich besondersder Polarstern, der zu allen Zeiten der Wacht und des Tagesmit den neueren lichtstarken Mittagsröhren gesehen werdenkann , und dessen beyde Culminationen daher so oft als möglichbeobachtet werden sollen.

Kennt man so den Stand der Uhr gegen Sternzeit für einengegebenen Augenblick, und aus ähnlichen Beobachtungen ande-rer Tage den täglichen Gang der Uhr gegen Sternzeit, so kannman für jede Uhrzeit t, in welcher ein Gestirn beobachtet wor-den ist, die für diese Zeit gehörende Correctionx der Uhr durcheine einfache Proportion linden, und dann ist die scheinbareKectascension dieses Gestirnes

»

a = t + x -f- m. a

Auch kann man das so bestimmte Azimut so durch dieSchraube, welche das Fernrohr horizontal bewegt, verkleinernund nach und nach ganz wegschallen. Zu diesem Zwecke wirdes vortheilhaft seyn, den Werth einer Umdrehung diese?Schraube durch ein bekanntes terrestrisches Object zu be-stimmen. Endlich wird man die Stelle, die den mittlernFaden des Rohrs trifft, wenn er im Meridian ist, durch einfixes Meridianzeichen im Süden und Norden bestimmen, aufwelche dieser Faden , xvenn er zufällig sich davon entfernt hat, im-mer wieder leicht zurückgebracht werden kann. M. s. Connoiss,des tems 1792, p, z 5 i , und Berh Jahrb. 1798* P- 2< > 4 *