Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
388
Einzelbild herunterladen
 

388

also ist auch

_ Sin (9— S)

V “ Col 5

uncl derselbe Ausdruck gilt auch für Culminationen zwischendem Zenith und dem Pol. Für untere Culminationcn endlich wirdman für 6 das Complement der Declination zu 180 nehmen,oder man wird haben

t, Sin (? + S)

P = " ~C^S~

Wir wollen der Kürze wegen diesen Factor von w gleichm setzen, so dals man hat

P =. m. ca

Es sey nun « [die scheinbare Piectascension des beobachte-ten Sterns , und t die Ulirzeit der Beobachtung , so ist

t -j- P oder

t -f- m. m

die durch den Feh.er des Kohrs verbesserte Ührzeit der Beob*Achtung, oder

t — |~ Hl • fö

ist die Uhrzeit, welche man erhalten würde, wenn die Ebenedes Rohres im Meridian läge, also ist auch

x= a — (t -J~ m. m) . . . I.

die Correction der Uhr gegen Sternzeit, wo x positiv vorausge-setzt wird, wenn die Uhr zu wenig gegen Sternzeit gibt.

Für einen zweyten Stern hat man , wenn man für ihn dieGrüfsen « t & m mit einem Striche bezeichnet, ebenfalls

x = a / — (t / —m/. w ) . . . II.

Aus den Leyden Gleichungen I, II findet man die Grdfse «

(«' —1')~ (a —t)

III.

und wenn dadurch die Gröfse w gegeben ist, so findet man ausjeder der Gleichungen I, II die gesuchte Correction der Uhr.Man sieht, dafs man zur scharfen Bestimmung von w solcheSterne wählen müsse, deren Rectascensionsunterschiede genaubekannt, und deren Deciinationen sehr von einander verschie-den sind. Um auf das letzte Rücksicht zu nehmen, wird manalso nicht, wie es gewöhnlich heilst, zwey Sterne wählen , dereneiner so nahe und der andere so weit als möglich vom Zenilh