Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
328
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3 aß

Wir halten in dem Vorhergehenden gezeigt., wie man ans demgegebenen Dreyechnetze die Länge und Ureiteder Signalpunkieablciten könne. Zur vollständigen Bestimmung dieser Punktefehlt noch die dritte Coordinate , oder die Höhe dieser Punkteüber der Meeresfläciie. Um aber aus den gegenseitig beobachtetenZenithdistanzen dieser Punkte die wahre Höhe derselben zufinden, inufs offenbar bey jeder Beobachtung der Mittelpunktdes Instruments in dem Signalpunkte des BeobacliUatgsoi'iesselbst stehen, oder doch die aufser diesem Punkte beobachteteZenilhdistanz auf ihn zurückgebracht, werden. l)a bey diesenZenithdistanzen es nichts schadet, wenn auch der Beo baclitungs-punkt den Signalen seitwärts liegt, wenn er nur in einerieyIlorizontallinie mit ihm ist, so sey d h der Unterschied heyderHorizontalebenen , des Beobachtungspunktes und des Signal-punkles, e die Entfernung beyder Signalpunkie, und z die ausdem Beobachtungsorte gemessene, sowie P die corrigirte oderdie aus dem Signalpunkte zu messende Zenitlidislanz, so ist,wie man leicht sieht,

In diesem Ausdrucke ist e nicht der Bogen oder dieChorde zwischen beyden Gegenständen, sondern die geradeLinie, welche die Signalpunkie vereiniget. Es ist aber klar,da ('s man für e auch ohne merklichen Kehler den Bogen brauchenkann , da d li gegen e meistens sehe klein ist. Auch reicht daserste Glied dieser Correclion meistens hin.

Es seyen also z und z / die beyderi so corrigirten Zenit.li-distanzen der Signalpunkte, die übrigens noch ihre Refraclio-nen r und r' enthalten. Sind A, B (Fig. (ij) die beyden Signal-punkte, und ist 03 der Mittelpunkt der Erde, so ist

Z A B — z r

die wahre Zenithdistanz an dem Orte A , dessen. Höhe' überdem Meere bekannt sevn soll, und

Z'BA = Z' + r'

die wahre Zenithflistanz an dem Orte B , dessen Höhe gesuchtwird.

d li Sin 7 ,

e — d h Cos z

also

Sin 7 .

Sin 7 , 7 .

Sin i"

d 1)\ 3 Sin 3 7 ,e ' Sin i"