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1 (1821)
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Diese Erscheinungen lassen sieh Jäher durch die Voraus-setzung darstellen , dal's diese Flechen mit. der Oberfläche derSonne unveränderlich verbunden sind, und dals die Sonne seihstin nahe 2 i! Tagen sich um eine Axe drehe, die mit der Ebeneder Ecliptih irgend einen Winkel bildet. Denkt man sich eineEbene senkrecht auf diese Axe durch den Mittelpunkt der Son-ne, welche Ebene wir den Sonnenäquator nennen wollen ,so werden die Ebenen, in welchen sich die Flecken bewegen,mit diesem Sonnenäqualor parallel seyn, und der letzte wirddie Ecliptih in zwey Funkten schneiden, in welchen sich dieSonne im Junius und December belindet.

1. Die Differenzen da, d5 der geocentrischcn Rectasccnsionund Declination des Fleckens und des Mittelpunkts der Sonnelindet, man sehr leicht aus unmittelbaren Beobachtungen derDurchgänge beyder durch Fäden, die dem Aequator parallel undsenkrecht sind. Wir werden weiter unten auf diese Deobachtungenzurückkommen.

Darausfindet man die Differenzen d>., dß dergeocenlrischenLängen und Breiten des Mittelpunkts der Sonne und des Fleckensdurch folgende Ausdrücke i Cap. 1.)

dx = dj Sinv+da Cos tt Cos D

d ß = d 6 Cos tt-— d« Sin ^ Cos D

woD die Declinatioii der Sonne und ir der Winkel des Breitenkrei-ses der Sonne mit dem Declinationskreise derselben ist, wo manalso hat

Tg ic— Cos © Tg m,

wenn © und « die Länge der Sonne , und die Schiefe der Ecliptikbezeichnet.

Hat man so die geocentrisehe Länge uud Breite \ ß desFleckens gefunden, so mufs man daraus die aus dem Mittelpunkteder Sonne gesehene , oder die h e lio c e n tri s ch e Länge undBreite lb des Fleckens ableiten. Es seyrdie Entfernung desFleckens vom Mittelpunkte der Sonne, oder der Halbmesser derSonne , und R die Entfernung der Erde vom Mittelpunkte derSonne, so wie g die Entfernung der Erde von dem Flecken,endlich L — i8o° -j- 0 die hcliocentrische Länge der Erde.

Henkt man sich von dem Flecken F eine senkrechte Linieanfdic Ebene der Ehlipik, welche diese Ebene in f treffen soll, soist offenbar

Ff ==r Sin b = pSin ß

und da sehr nahe

Q *

ist, so hat man

« = R