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1 (1821)
Entstehung
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199
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Augenblicken beraubt wird , so wird die Differenz der -wahren ,mittlei-n , oder Sternzeit dieser Erseheinungen für zwey Orte so-gleich die Differenz der Länge dieser boyden Orte geben.

Da der Mondschatten nur sehr unvollkommen begränzt ist, sosind die Augenblicke des Ein - und Austritts des Mordes in denSchatten nicht mit Schärfe zu beobachten, daher auch die darausgeschlossene Längendiflercnz oft sehr fehlerhaft ist. Etwas ge-nauer sind die Beobachtungen der Ein - und Austritte der ver-schiedenen Flecken des Mondes. Auch die Güte der Fernrohre bey-der Beobachter, ihre Gesichtsschärfe , die Reinheit ihrer Atmo-sphäre u. f., können auf die Resultate ungünstige Einflüssehaben.

Ex. Die totale Mondsfinsternifs des 22. Octobers 1790 wurdebeobachtet in

Iaris Gotha Längendiflercnz

Anfang

1 i h 7

'33" - -

11 11 4 1

' 44"

wall. Zeit

o h 34'

11-

Copernik. I. Rand

11 29

58 - -

13 3

21

- - -

33

23

lf. - -

1 1 82

i3 - -

12 6

3

- - -

33

5o

Tyclio

11 3o

23 - -

12 4

5

- - -

33

32

Totale Verfinst.

12 14

25

12 /|8

4

- - -

33

39

Anf. d. Austritts

13 55

23 - -

l4 28

36

- - -

33

i3

Copernikus I.

14 >5

23 - -

14 49

9

- - -

33

46

II.

14 id

48 - -

l4 52

23

- - -

33

35

und man sieht aus diesem Beyspiele, wie wenig verläfslich dieseArt von Beobachtung ist.

Besser sind die Beobachtungen der Ein-lind Austritte derJupiterssatelliten, aber auch sie gewähren nicht alle die Ueberein-stimmung, die man wünschen mufs. Um durch sie die Eängen-differenz mit einiger Schärfe zu erhalten, mufs man auf folgendeForschriften Rücksicht nehmen.

Man mufs an beyden Orten so viel möglich gleich starkeFernröhre brauchen; man mnfs eben so viele Eintritte, alsAustritte unter einander vergleichen , und die zwey von Jupiterentferntesten Satelliten gänzlich, so wie alle Beobachtungenausschliefsen, die zu nahe bey der Opposition Jupiters mit derSonne gemacht wurden.

Ex. 1809. October: