Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
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144
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A= - * - * ~ - =1 5i° 36 ' 9 " 585 wahre Polhöhe

(TI H') + (h li')

a = --= zi" 5 i 5 wahrer Collimationsfehler

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Daraus folgt ferner die scheinbare Declination des Sterns (ausGleichung I. oder II. )

5 = l\ 5 a 45 ' 5 b". 765

Daraus läfst sich endlich auch die Dichtigkeit der oben ange-nommenen Refraction untersuchen. Es ist nämlich die svahreHöhe unter dem Pol

A (90 6) = 7 0 22' 6. 35 o

Aber man hat

Beoh. Höhe unter dem Pol 7 0 29' 3 o /; 25 . . 7 0 28' 29^25Collimalionsfehler 23 . 5 i . . 23 . 5 i

wahre beobachtete Höhe 7 29. 6. 74 7 28 02. ib

7 22. 6. 35 7 22 (> 35

wahre Refraction 7' o". 3 q . . 6' 46^.41

obenangenommen 7 o. 90 6'45 90

o. 5 i 0. 5 i

oder die angenommene Refraction für die Höhe 7° 29' ist umo " 5i fehlerhaft.

Die Circumpolarsterne sind die vortheilhaftesten zur Bestim-mung der Polhöhe , weil man, wie man aus dem Vorhergehen'den sieht, von der Declination des Sterns unabhängig ist, wennman ihn in seinen beyden Culminationen beobachtet, und selbstvon dem Collimationsfehler , wenn man ihn in den entgegengesetz-ten Lagen des Instruments beobachtet. Besonders ist der Polar-stern («des kleinen Bären) unter den gröfsern Sternen dernächste am Pol , und also zur Bestimmung der Polhöhe am vor-tlieilhaftestcn zu brauchen, weil seine Höhenänderung in derNähe des Meridians so äufserst gering, und die Differenz derRelractionen in beyden CulminaLionen nur wenig beträchtlichist, so dafs ein kleiner Fehler in dem gewählten Augenblick derCulmination nur einen geringen Einllufs auf die gesuchte Pol-liöhe hat. Sind die Beobachtungen der obern und untern Culmi-nation mehrere Tage von einander entfernt, so tials die !>o-clination des Sterns nicht mehr für beyde Beobachtungen als con-stant angesehen werden kann, so mufs mau auf diese Aenderung