i. 3 i)
von dem Fehler des Instruments, von Refraction und Parallaxecomgirle Zenithdistanz, und ö die scheinbare (von Präoession ,Aberralion und Notation aflicirte) Declination des Gestirns ist,
auf der Südseite des Zenillistp = z ~{~ 8 ,
ivo südliche ö negativ sind ,und auf der Nordseite des Zeniths
in der obern Culmination fp = S — z
untern Op = 180 — $' — z
Bey der Sonne und andern Gestirnen von einem beträchtli-chen Halbmesser beobachtet inan die Höhe des obern oder un-tern Randes, weil der Mittelpunkt derselben nicht mit Vfcrläfs-lichkeit genommen werden kann.
Ex. 1800, Fcbr. 8. in Krakau:
Beobachtete Zenithdistanz des obern Sonnenrandes
64° 5 o' 54 “ 28
Collim. Fehler — 3 i 3 . 4
64 47 4o. 88
Bar. 27 3 b 1, 5 Par. corrig Refraction -[- 2 y. 00
Therm Reauin—4 0 Halbm. (Ephem.) + 16 i 5 . 3 b
Höhenparallaxe — 7. 78
z = b 5 ° 5 ' 57“ 4fr
5 = — i 5 2 ib. 70 südl.
rp = 5 o 3 4°"76
5 - 3 -
Ist nebst der Polhöhe auch der Collimationsfehler a desInstrumentes unbekannt, so braucht man zwey Beobachtungenauf verschiedenen Seiten des Zeniths , um beycle Gröfsen zu be-stimmen.
Ist z 5 die Zenithdistanz und die Declination des auf derSüdseite des Zeniths beobachteten Gestirns, und z' 5 ' für dasauf der Nordseite, so hätte man, nach dem Vorhergehenden ,nenn der Collimationsfehler Null ist,