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1 (1821)
Entstehung
Seite
84
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«4

Declination des beobachteten Sterns, so läfsl sich aus jeder be-obachteten Höhe des Sterns , wenn man sie mit der berechne-ten vergleicht, die dieser Höhe entsprechende Refraction ab-leiten. Wiederholungen und allmähligc Correclionen sind hierunvermeidlich, da die Bestimmung der Polhöhe schon dieKenntnil's der Refraction voraussetzt. Eine treffliche Methode,die Refraction durch Beobachtungen zu bestimmen, s. m. in'Mailänder Ephemeriden 1816. p. 3 .

$ 7.

Hie Refraction beschleunigt den Aufgang, und verspätetden Untergang der Gestirne: d£r wahre halbe Tagbogen s ist.nach Cap. I. §. 4 -

Cos s = Tg f r Tg S

der scheinbare aber

Cos s ; =

Sin (r-t-d)Cos <S Cos 9 S

9

Tg 5

Vto r die Horizontalrefraction, und d der Halbmesser des Ge-stirns ist. Für den Auf- oder Untergang des Mittelpunkts desGestirns ist d = o , für den Auf- oder Untergang des unternRandes der Gestirne ist d negativ. Daraus findet man annähernd

O+d) _

Oo s S Cos <p Sin s

Auch das Azimut w des Gestirns wird bey dem Auf- oderUntergange desselben verändert. Man findet, leicht

Ui

Sin (r -f- d) Sin <p 2 Sin =

r + d

Sin 6

Cos (r-]-d) Cosf Sinaj. Sin V

Kennt man so us und «C so Jiefse sieh daraus die Horizontalre-fraction r mittels des letztem Ausdrucks linden: eine wenig

verläfslichc Methode.

Ueber dem Horizonte aber ändert die Refraction, die im-mer nur in einer vertiealen Ebene wirkt, das Azimut nicht,aber wohl den Stundenwinkel und die Declination. Ist v derWinkel des Verticalkreises mit dem Declinationskreise, und sder Stundenwinkel, R die Refraction, so findet inan leicht