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dieses Reich ohne sein Wissen aufbehält, und welche Frachtenvon diesem satirischen Stoff ganz roh gegen alle Staatöwirth-schaft ins Ausland gehen, das uns nachher unsre eignenrohen Produkte, in Satiren verarbeitet, für Sündengeld wie-der verkaufet. Könnten wir denn nicht diese Satiren aufuns hier in Deutschland selber verfertigen, um doch denSchlagschatz einzustecken? — Aber satirische Münzmeisterwerden schlecht aufgeniuntcrt; wie die Fabriken auf die Ge-fäße von Scmilor ein 8 cinzeichnen müssen, um dasselbevom wahren Golde zu unterscheiden: so muß ein solcherMünzer den Anfangbuchstaben der Satire (auch ein 8) überalleinhauen, weil daö Publikum alles in der Welt eher versteht(sogar seinen Kant) als Spaß, und dieses buchstäblicheSigniren (damit daö Publikum nicht aus Spaß Ernst mache)verdirbt jedes Subjekt, es sei Schafwolle, oder Satire, oder
eine Menschenstirne.-Darüber würde ich mit dem
Ensoph der Lescwelt, dessen Hirnschale wie (nach dem R. Js-mael im Talmud) die des rabbinischcn Gottes dreißig tausendMeilen lang und breit ist, da die Bcinchen der Schale wie-der ganze Köpfe sind, darüber würd' ich, sag' ich, mit diesemmystischen Riesen-Körper hier im Postskript unerschrockenangebunden haben, hätt' eö meine Weichheit erlaubt. . . .
Diese verbot es: hier unter der Schwelle, indem dieAbendglocke meines Bucheö läutet, würd' es mir wie einezersplitternde Bleikugel im Herzen sitzen bleiben, wenn ichetwas anders — etwan: leset wohl! — zu den Lesern sagtealö: lebet wohl! — Beim Himmel! ich mag nicht: schon einMensch, der mit Sack und Pack aus einer Stadt in die an-dere zieht, machet fast mit allen Gaffen Friede, eh' er inden Postwagen steigt: und drinnen denkt er noch dazu, indem
Jean Paiil's a»«gcw. Werke. Vkl. Z2