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abgeholt, in Leipzig torqm'rt und mit Noth dem Sprenkeldes Galgens entrissen worden. Das konnte nun mehrenrechtschaffenen Leuten begegnen — es könnte mich z. B. derDelinquent Mergenthal, wenn ich ihn besuchte und ihn ent-weder durch mein Trink- und Saufgeld, oder durch meinGesicht aufbrächte, aus Bosheit dcnunzircn und aussagen,ich hätte gestohlen mit ihm. Wer haftete mir für das Ge-gentheil und wer nähme sich eines unschuldigen Rektors an,wenn ihn ein solcher Post- und Ehrenräuber auf die Folterund Galgenleiter versetzet hätte? —
„Nachmittags kam endlich der sehnlich erlauerte HerrPflegevater des Älonsieur Fechser vom Fichtelberge herabund konnte mir sagen, ob ich hinaus könnte, Wetters halber.Er hielt anfangs an sich und dieser gelehrte Herr äußertesich zuletzt (viel zu bescheiden) nur dahin: „er sei widerWillen ein (Wetter-) Prophet in seinem Vaterlande: erkönne weissagen, aber mehr aus ganze Quatember vorausals auf den nächsten Tag, so wie die vier großen Prophetenleichter eine fremde erst in Jahrhunderten einfallende Hin-richtung erblickten als ihre eigne, die sich noch bei ihren Leb-zeiten begab, oder so wie (eigne Ausdrücke dieses Gelehrten)der Mensch richtiger den Weg der Vorsehung auf Jahrtau-sende als auf Jahrzehende vorauösagt. Ueberdieß, da wir(nach Kant) der Natur die Gesetze geben, so sei ihm wiedem Moralisten mehr daran gelegen, zu bestimmen, wie dasWetter (nach den einfachsten Prinzipien) seyn sollte, als wiees wirklich sei, und er habe wol nicht die Schuld, wenn es diebesten Regeln übertrete, die er seststelle." — Indessen ver-hielt mir's dieser meteorologische Augur doch nicht, daß eS