Druckschrift 
7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
Entstehung
Seite
326
Einzelbild herunterladen
 

großen Messern pünktlich nach und hatten endlich wirklichden zwei schnarchenden Grobianen .4. und U die Ehre ange-than, die Schuß- und Brennweite zwischen ihnen akkurat(war nicht Kästner unser Flügelmann?) herauszumcffen.Unglücklicher Weise wollt' ich meinen Zöglingen die sinnlicheUi-o!>a über das Erempel vormachen und befahl LlonsieueFechsern, mit der Meßschnur zum Fleischer .4 zu schleichen,indeß ich mich mit dem Ende der Schnur zum Fleischer Lhinaufmachtc. Mein Fechser mochte (der Mensch kann nichtsdafür) etwan, indem er sich mit der Schnur an den grobenKnopf und Kops ^4 niederkauerte, mit dem Degen dessenNase leicht überfahren: kurz, der Kerl fuhr wie ein Flinten-schuß auf und schrie, da er mich über seinen Schlafgescllenmit der Meßschnur hereingeneiget erblickte, die ich an seinGesicht appliziren wollte, seinem Räubergenossen zu:Michel!es verschnürt dir einer den Hals!" Urplötzlich erwachtder Wüthrich U schnellet den Faust-Fallbvck gegen meinzu tief hereinsehcndes Angesicht sängt mich mit der an-dern Klaue wie mit einer Fußangel bei meinem Stiefel undwirft mich durch seinen Wurzelheber nothwendig aus demGleichgewicht auf den Rain hin und würde mich ver-mutlich mauötodt gemacht haben, wären mir nicht redlicheZöglinge gegen den Meuchelmörder beigesprungen.

Dem Unmenschen (ich meine, seiner Moralität) schadenmeine passiven Prügel mehr als mir selber, da ich als Mär-tyrer der Geometrie, wie der ältere Plinius als einer derPhysik, nichts davon habe als Ehre; auch säuberte ichunterweges die Denkungart meiner Leute über die Ohrfei-gen, indem ich ihnen bewies, daß diese nur bei den größtenFeierlichkeiten und Standescrhebungcn bei Zcugschaften,