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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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daver handhaben so nahm ich das allgemeine Erstarrenüber meine Kühnheit wahr und zugleich die allgemeine Ver-blendung; ein solcher Abstand aber zwischen dem Vorurtheilund der Ausklärung macht es oft einem Gelehrten, der ihnfühlet, sauerer als man denkt, bescheiden zu seyn.

Den neunten setzte ich blos aus Liebe zum Gymnasiummein Leben aufs Spiel oder auf den Spielteller. Der Mondsetzte Nachmittags, als er im Nadir stand, den Güssen einenkleinen Damm, und ich zog daher eilends mit meinem peri-patetischen Auditorium, armirct mit geometrischem Heerge-räthe, aus Thiersheim hinaus, des Vorhabens, Felder zumessen. Draußen war nun noch auf keinem geschnitten; undBoshafte sahen mir überhaupt mit einer so langen anfein-denden Aufmerksamkeit nach welches mich auf PlatosDiktum brachte, gegen einen Rechtschaffenen verschwöre sicham Ende die ganze Welt daß ich es nicht probiren wollte,einen Pfahl einzusteckcn. Zum Glück lagen zwei Fleischer-knechte unter entfernten Bäumen auf Rainen im Schlafe.Ich sagte zu meinen Geometern (und zeigte auf die Metz-ger): wir wollen leise die Weite zweier Oerter oder Schluckermessen, zu deren keinem man kommen kann. Wir nahmenauf dem Gemeindeanger alles in der größten Sonnenfernevon den zwei Schlisseln vor (man verzeihe: denn incliximtiotacit versus), von fernen, und still bohrt' ich selber denMeßstab ein und setzte die Mensul in den zweiten Standort.Ich vistrte nach dem Stabe und nach dem schlafenden grobenBloch und nach dem andern Bloch II, ließ den Abstandzwischen dem Stabe und Tische messen und verjüngte ihnrichtig auf letzterem. Kurz (den Nichtfeldmessern würd' ichdoch nicht faßlich) wir kamen Wolfen, Kästnern und allen

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