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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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in dcr Finstcrniß umgeben als vom witternden Tod, derunsichtbar die eisernen Hände aufzieht und sie zusammen-schlägt und zwischen ihnen das blutige Herz zerdrückt. . .O nach Aeonen müßte, wenn der Mensch über das Grabhinauslitte, diese bange Minute noch wie eine düstre Wolkeallein am auSgehelltcn Eden hängen und nie zerfließen!

Alle diese dunkeln Phantasien kommen mir wieder, wennich draußen gehe und höre, hier haben sie den erschossen,dort jene Schlacht geliefert; und cs ist ein Glück, daß dieZeit die Gräberhaufen der Erde abträgt und die Kirchhöfeder Schlachtfelder eindrückt und unter Blumen versenkt, weilwir sonst alle von unfern Spaziergängen mit einer Brustvoll Seufzer zurückkämen.

Ich überlasse es dem Leser, sich den Halbschatten selberhineinzumalen, über den sein Auge leichter den Weg von mei-nem Erdschatten zu FälbelS Lichtern nimmt. In unseremLeben ist die Zeit der Halbschatten zwischen Lust und Schmerz,der Zwischenwind zwischen Orkan und Zephyr.

Da der Himmel noch immer voll Regen war, erach-tete ich es für nöthig, auszubrechen und dem Herrn Pflege-vater des ble. Fechser bis nach Thiersheim, wo er ein-treffen mußte, entgegen zu reisen, um cs lieber einen Tagfrüher als später zu erfahren, was er vom Wetter halte.Auch wollt' ich da noch außerdem einen allda gehenkten Post-räubcr in Augenschein nehmen, weil ich einige Moralen ausihm für die Meinigen ziehen wollte. Aber wir thaten unsvor ThierShcim vergeblich nach einem Galgen um; derSpitzbube saß noch und hing noch an nichts als an Ketten.

Hier mußten wir nun zu meinem größten Schadenfünfzehn volle Tage mit Pferden und Hunden liegen bleiben

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