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tet hatte. Der Unglückliche zog mich schon durch das Arke-busiren an, das für meine Phantasie die grausendste Todes-art ist, und ich mag einen solchen knieenden Armen kaumgemalt sehen. Der größte Verstoß des arkebusirten Warli-nimi war, daß er dreimal davon laufen wollte, nicht vor denFeinden, sondern vor seinen Kameraden, die ihn eben des-wegen erlegen mußten. Ein Gemeiner sollte meines Bedün-kens den Bruch seines militärischen Taufbundes wenigstensverspüren, bis er Generalissimus oder so etwas würde.Einem Fürsten, einem Generalfeldmarschall bringt es keinenVortheil, wenn er die Kapitulazion hält, weil das so viel ist,als reduzirt' er die Regimenter; hingegen dem Füsilier, Gre-nadier re. bringt das Halten der seinigen wahren Nutzen;er tritt dadurch mit seinen edlern Theilen einer erekutiren-den Kugel - Terne aus dem Weg und sparet mithin allezeitseine Brust und sein Kranium einer feindlichen und ehren-vollen Kugel auf, die ihn ins Bette der Ehren herabschießet.
Warlinimi war ein guter Narr. Ich und der Fleischerhaben nichts davon, daß wir ihn loben und seinem zersplit-terten schlaffen Kopfe noch einige Lorbeer-Streu Unterbetten;aber warum sollen wir es dem Gelehrten- und Militärstandeverbergen, daß der gute Kerl wöchentlich von seinem Mädchenein oder zwei SchustakS zu Lausewenzel überkam — denndas ganze Mobiliarvermögen bestand in einem warm undehrlich schlagenden Herzen — daß sein Wirth, bei dem ersein Traktament vertrank, ihm keinen Heller zuviel anschrieb— daß der Negimentfeldscheer ihm bei jedem Verbände sei-ner Hiebwunde eine Pfote voll recht gutem Taback zusteckte —und daß er in seinem ganzen Leben über niemand einen Fluchaussticß, als über sich. — „ES that jedem weh, sagte der
Jean Paul'« ausgcw. Werk. VII. 21