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kenne mit Dank — so sehr mich jetzt mein Gevatter anfein-Let — dieser letzte Nachmittag, den ich bei ihm versaß, wareiner meiner heitersten. Ich nöthigte ihn, die Nacht da zubleiben; und ich hielt mich beim Kommissär von Vormitter-nacht bis ein wenig gegen den Morgen auf, weil er, ob ergleich so schläfrig war, wie seine von der Apoplexie desSchlafes um ihn hingestrecktcn Kinder, doch auö Zerstreuungnicht merken mußte, welche Zeit es sei: denn der Mann hateinen außerordentlich zerstreueten Kops, und seine Gehirn-kammern sind bis an die Decke mit Marschreglements voll-geschlichtet. . . Ich hätte an so einem vergnügten Tage nochgar wissen sollen, daß es der meiner Geburt ist.
Ueberhaupt aber war ich nie für ordentliche Frcß-Gelageund erschien ungern daraus. Ich war ein einziges mal beieiner Rathmahlzeit, die ich als Amtvogt mitessen mußte nachder Rathwahl: denn ich habe ja schon erzählt, daß der Vor-führer des neuen Bürgermeisters begraben worden, als ichLeichenmarschall war. Ich würde mich von allem ausge-schlossen haben, wäre nicht in einem Marktflecken wie unserm,der Stadtgerechtigkeit begehrt, Bürgermeister und Rath viel:in Rom vertauschte der Diktator den Pflug gegen das Staatö-ruder — hier bei uns hält man beide leicht in Einer Handund wir besitzen Rathherrn, denen cs einerlei ist, ob sie vo-tiren oder gerben, mähen oder strafen, an- oder unterschrei-ben und also die Kreide oder die Feder führen.
Blos der närrische Rathherr und Lohgerber Ranz bringtdem Kollegio Nachtheil, weil er bei den Mahlzeiten solcherParlamentwahlen so entsetzlich isset. Es zirkulirt über dieganze Rathmahlzeit, zu der ich mich ex otllcio mitsetzenmußte, und besonders über diesen Lohgerber eine hübsche