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Ich habe mich sonst mit Versen abgegeben — welchessetzt wenigstens meinem Style zuschlägt — und nachher um-gesattelt, denn ich wollte ein Pfarrer werden und kein Amt-vogt. Die Geschichte ist im Grunde unterhaltend, obwolauf meine Kosten. Ich wollte nämlich als Student in mei-nem Geburt-Dorfe (eben hier in der Kirche) mit einerGastprcdigt ausstehen und hatte deshalb eine große Perückemit einem hohen Toupee-Gemäuer meiner Mutter zu Liebeaufgesetzt. Gleich im Erordio stieß ich aus ein Abenteuer,indem ich die Nutzanwendung, die sich auch wie jenes mit„theuerste :c. Zuhörer" anhebt, unglücklich mit dem Eingängeverwechselte; aber ich hielt — leicht und mit zweckmäßigenVeränderungen — den Zuhörern den Schwanz so in meinerHand hin, wie ein Endchen Kopf. Tausend andere hättenvon der Kanzel gemußt: ich hingegen kam wohlbehalten vordem Kanzelliede an und sagte: nun wollen wir ein andäch-tiges Lied mit einander singen — und das war mein Un-glück. Denn da ich mich — wie es auf den meisten Kan-zeln Sitte ist — so mit dem Kopfe aufs Pult hinlegte undniederkrempte, daß ich nichts mehr sehen konnte als denKanzel-Frack — so wie von mir auch nichts zu sehen warals mein Knauf, die Perücke mit dem Wall: — so mußt'ich (wollt' ich nicht dumm seyn und ins Kanzeltuch hinein-singen) aus Mangel an Gesichtempsindungen während demSingen denken. — Ich suchte also auf dem Pulte den Ein-gang, womit ich schließen wollte, zur Nutzanwendung um-zufärben — ich wurde von einer Subdivision auf die an-dere verschlagen — ich hatte mich wie ein Nachtwandler un-ter meine Gedanken verstiegen, als ich plötzlich mit Erstarrenvermerkte, daß schon längst nichts mehr singe, und daß ich