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Getriebe seines Lebens steckt, wenn cs gerade am besten um-läuft und eben ausschlagen will. Jeder muß Menschen ken-nen, die lauter Unglück im Spielen — Kriegen — Heira-then — in allem haben, so wie andere wieder lauter Glück.Bei mir wird gar Glück und Unglück mutschirungweise nebenund auf einander verpackt in Eine Tonne, anstatt daß esJupiter in zwei vcrfüllte. Ist vollends das Vergnügen, dieEhrenbezeugung, die rührende Empfindung, die ich habe,groß, sehr groß: so verlass' ich mich darauf, daß es nunder Dämon gewahr werden und mir alles hinterdrein ge-segnen werde. So versalzet er mir gern schöne Lustfahrtendurch einen häuslichen Hader; und ein Ehrenbogen ist fürmich ein Regenbogen, der drei elende Tage ankündigt. Sohat er mir heute in diese Kirche nachgesetzt, weil er vor-auösah, die blühende Predigt werde mir einiges Vergnügenreichen: und nun seh' ich mich seit der Vesperpredigt in dasGotteshaus inhaftirt, und das Schicksal weiß, wann ich hin-ausgelassen werde. Denn ich kann weder Thür noch Fensterausbrechen, und das größte Unglück ist, daß gerade heuteBußtag ist, wo keine Magd auf den Gottesacker geht; unterallen meinen dummen Schreibern hat ohnehin keiner so vielVerstand, daß er mich in der Sakristei aussuchte. DieseKirche ist mir überhaupt aussätzig; ich habe darin schon einUnglück gehabt, und es war heute nichts als der Wieder-schein eines alten, daß ich unter der Hand der ganzen Ge-meinde abgefangen wurde, indem ich still und vergnügt inmeinem Kirchenstuhle saß und meine ungedruckte Anweisungzu einem gerichtlich-blühenden Styl in Gedanken prüfte.Denn ich bin leider in viele Sättel gerecht, eben weil michder Dämon immer auS jedem hebt.