II
Des Amt-Vogts Josual) Freudel Klaglibellgegen seinen verfluchten Dämon.
Dieses zierliche Klaglibell, worin ein zerstreueter Gelehrterohne sein Wissen seine Zerstreuung schildert, kam durch dieGüte des Herrn Pfarrers Fixlein in meine Hände, der esin der Kirchenagende seiner Sakristei gefunden hatte. Ichglaube, ich kann das Libell ohne Diebstahl zu meinen Aus-sätzen und Effekten schlagen, da Freudel hinten eine Ar-beit von mir in seine cinfügt; denn ich mache, da commix-No und coiMisio ein moclns acNgiieeiiili ist, aus rechtlichenGründen aufs Ganze Anspruch. Wenigstens gehören, daer das Papier dazu aus der Sakristei erhob, meinem Ge-vatter, als Herrn des Prinzipale, die daraus gesetzten Ge-danken des Vogts als nceessorium. Der Konzipient hattesich aus Versehen am Bußtage in die Hukelumer Kirchesperren lassen: — um nun die Langweile sich so lange vomLeibe zu halten, bis ihn beim Gebetläuten jemand hinausließ, verschrieb er die Zeit bis dahin in diesen Klagen:Gewisser ist wol nichts, als daß manchen Menschen eintückischer Dämon verfolgt und ihm lange Sperrhaken ins