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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
Entstehung
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vier und zwanzig Zeichen der Zeichen (d. h. mit vier undzwanzig Buchstaben der Wörter) an Seelen; die Natur mitMillionen. Sie zwingt uns, an fremde Jchs neben unscrmzu glauben, da wir ewig nur Körper sehen - also unsereSeele in fremde Augen, Nasen, Lippen überzutragen. Kurz,durch Physiognomik und Pathognomik beseelen wir erstlichalle Leiber später alle unorganisirte Körper. Dem Baume,dem Kirchthume, dem Milchtopfe thcilen wir eine ferne Men-schenbildung zu und mit dieser den Geist. Die Schönheitdes Gesichts putzet sich nicht mit der Schönheit der Linienan, sondern umgekehrt ist alle Linien- und Farbenschönheitnur ein übertragener Widerschein der menschlichen. UnserUnvermögen, uns etwas Lebloses existircnd, d. h. lebend zudenken, verknüpft mit unserer Angewöhnung an ein ewigesPcrsonifiziren der ganzen Schöpfung, macht, daß eine schöneGegend uns ein malerischer oder poetischer Gedanke istdaß große Massen uns anredcn, als wohnte ein großer Geistin ihnen oder ein unendlicher und daß ein gebildeterApollos- und ein gemalter Johanneskvpf nichts sind als dieschöne ächte Physiognomie der großen Seelen, die beide ge-schaffen, um in homogener» Körpern zu wohnen, als dieeignen sind.

Als Tithon sich vom Jupiter die Unsterblichkeit erflehte,hatte er in seine Bitte nicht die Jugend cingeschloffen und erschwand zuletzt ein zu einer unsterblichen Stimme. Soverfället, erbleichet das Leben hinter uns, und unserer cin-schwindenden vertrocknenden Vergangenheit bleibt nur etwasUnsterbliches eine Stimme: die Musik. Daß nun dieTöne, die in einem dunkeln Mondlicht mit Kräften ohneKörper unser Herz umfließen, die unsere Seele so verdop-