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ist er selber bürgerlich unglücklich, z. B. ein Träger desLazarus-Ordens: so kommt eS ihm vor, als mach' ereine Gastrolle in Gay's Bcttleroper; das Schicksal istder Theaterdichter, und Frau und Kind sind die stehendeTruppe.
— Und wahrlich, der Philosoph und der Mensch dürfenhier nicht anders denken als der Dichter; und der, für dendas äußere (bürgerliche, physische) Leben mehr ist als eineNolle: der ist ein Komödiantenkind, das seine Rolle mitseinem Leben verwirrt und das auf dem Theater zuweinen anfängt. Dieser Gesichtpunkt, der metaphorischerscheint, als er ist, erhebt zu einer Standhaftigkeit, die erha-bener, seltener und süßer ist als die stoische Apathie, und dieuns an der Freude alles empfinden lasset, ausgenommenihren Verlust.
Belesene Mädchen, die im Sommer aufs Land gehen,mache» aus den Landlenten wandelnde Geßnerische Jdyllen-Jdealc. Die Landleute idealisiren ihrerseits wieder die Mäd-chen zu Prinzessinnen der Marionetten und der Historien-bücher hinauf. Und eben so Hab' ich im dreizehnten Kapitelder vorigen Biographie *) den Pfarrer und den mir sonstverhaßten Zwinger und Schuldthurm des bürgerlichen Lebensgepriesen, weil ich an ihm und an seinem Nothstall schonden biographischen und idcalischen Mondschein glimmen sah,den ich nachher auf ihn warf. Auch im Komischen kannmau wirkliche Thoren, die man handeln sieht, im Geheimzu komischen Akteurs und zu gut dnrchgeführten komischenCharakteren idealisiren.-
*) Qnintns Fixlcin.