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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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tötenden Pulse stillten sich. Am Morgen darauf wollte dieMutter, als sie sah, cS gelinge alles, gar zur Kirche läutenlassen, um ihm weiß zu machen, er sei schon beim zweitenSonntag. Aber die Frau verwarf (vielleicht aus Scham vormir) das Belügen und sagte, man könne sa, cS sei dasselbe,den Datumzeiger an seiner Stutzuhr (aber anders wie His-kiaö Sonnenuhr) um acht Tage vorwärts rücken, umsomehr,da er bisher lieber aufstand und nach der Uhr schaucte,denwievielten er habe," als hiulangte und im Kalender nachsah.Ich meines Orts ging bloS hinaus zu ihm und befragte ihn:ob er toll wäre was er denn mit seiner närrischen To-desfurcht noch haben wolle, da er so lange liege und sehe, daßer den Kantatesonntag schon hinter sich habe, und doch ander bloßen Angst verdorre zu einer Dachschindel."

Eine herrliche Verstärkung stieß zu mir, der Fleischeroder Quartiermcister. Er brach ängstlich ohne die Weiberzu salntiren herein, und ich nahm sofort das laute Wort:mein Gevatter geht mir nahe genug, Herr Regimentquartier-meistcr; gestern ließ er sich einreden, er sei wenig älterals sein leiblicher Sohn, und hier ist noch der Fallhut, dener aufsetzcn wollte." Der Vormund sakramentirtc undsagte:Mündel! ist Er denn ein Pfarrer oder ein Narr?Hab'Jhm's doch so oft vorgehalten, daß es hierin mit Ihmhapert!"

Endlich sah er selber, er sei nicht recht gescheidt undwurde gesund: außer den vormundschaftlichen Jnvektivcntrugen viel meine Eide dazu bei, ich würd' ihn für keinenrechtschaffenen Gevatter erkennen und kein Wort von seinerBiographie edircn, wenn er nicht nächstens aufstände undgenäse. . . .