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— Kurz, er hatte gegen mich so viel Lebensart undWelt, daß er sich aufsetzte und genas. — Er kränkelte wolnoch am Sonnabend und konnte am Sonntage noch keinePredigt halten (etwas ähnliches las der Schulmeister ab),aber doch eine Beicht' am Sonnabend, und auf dem Altartheilte der Rekonvaleszent das Nachtmahl aus. Nach Endi-gung deö Gottesdienstes wurde das Dankfest feiner Genesungbegangen, in das noch mein ValetschmauS fiel, weil ich Nach-mittags gehen wollte.
Ich will diesen letzten Nachmittag so weitläuftig alsmöglich entwerfen und nachher den Riß doch noch mit demStorchschnabel angenehmer Hommel'scher Plapperei inö Großeauszeichnen.
Unter dem Gedächtnißmahle kamen Personensteuern vonden Katechumenen ein und Meßpräsente als Freudenscuerbei seiner Genesung, welche bewiesen, wie sehr ihn die Ge-meinde liebte, und wie sehr er's verdiente: denn man wirdvon der Menge öfter ohne Grund gehastet als ohne Grundgeliebt. Er war aber auch freundlich gegen jedes Kind, warkeiner von den Geistlichen, die ihren Feinden nie anders ver-geben als an — Gottes statt, und lobte zugleich die ganzeWelt, seine eigne Frau und sich.
Ich wohnte sodann seiner nachmittägigen Kinderlehre beiund sah — wie er im ersten Zettelkasten — im Chore hinterdem Flügel des hölzernen CherubimS hinunter. Hinter diesemEngel zog ich meine Schrcibtafel heraus und stellete michmehr hinter daö schwarze Brett voll weißer Lieder - Ziffernund schrieb auf, was ich jetzt — dachte. Ich wußte, wennich heute am fünf und zwanzigsten Mai aus dieser salerni-tanischen Spinn-Schule, wo man den Lebenöfadcn auf