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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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Phantasien sind Träume, die kein Schlaf umgibt, und alleTräume tragen uns in die Jugend zurück: warum nicht auchPhantasien? Ich befahl also allen die Entfernung vomPazienten: bloS die Mutter sollte, während die feurigstenMeteoren vor seiner fieberhaften Seele flögen und zischten,allein bei ihm sitzen und ihn anreden, als wenn er ein Kindvon acht Jahren wäre. Auch sollte sie den Bcttspicgcl ver-hängen. Sie that's machte ihm weiß, er habe das Aus-bruchsicber der Blattern und als er sagte, der Tod stehtmit zwei und dreißig spitzigen Zähnen vor mir und willdamit mein Herz zcrkäuen: so sagte sic:Kleiner, ich gebedir deinen Fallhut und dein Schreibbuch und dein Besteckund deinen Husarenpelz wieder und noch mehr, wenn dufromm bist." Etwas Vernünftiges hätt' er weniger aufgc-faffet und begriffen als dieses Närrische.

Endlich sagte sie - denn im größten Schmerze werdeneiner Frau Rollen der Verstellung leichtich will's nurnoch einmal probiren und dir deine Spiclwaaren geben;aber komme mir wieder, Schelm, und wirs dich so im Betteherum mit deinen Blattern!" und nun schüttete sie ausder gefüllten Schürze alle Spiel- und Kleidungwaaren, dieich in dem Schränklein des crtrunknen Bruders gefunden, indas Bette hinein. Zu allererst sein Schreibbuch, worauf erselber damals seinen achtjährigen Namen geschrieben, den erfür seine Hand rekognosziren mußte dann den schwarz-sammtnen Fallhut dann die roth-weißen Laufbändersein Kindermesscr-Besteck mit einem Heft von Zinnblättchen

seinen grünen Husarenpelz, dessen Aufschläge sich häreten

und einen ganzen oi!>is ^ietus oder tict»8 der Nürnbergersigurirten Marionetten-Welt. . . .