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Endlich ging der Sonntag auf, der heutige, und eswurde an diesem h. Tage, blos weil mein Pathchen zumChristenthum, obwol ohne eine größere nürnbergische Kvn-vertitcnbibliothek als die Taufagende, übertreten wollte, eingroßer Lärm gemacht: so oft sich jemand bekehrt, zumalVölker, so wird gelärmt und geschossen; ich berufe mich aufzwei dreißigjährige Kriege, auf den neuern und auf den, denKarl eben so lange mit den heidnischen Sachsen führte; soschießet die Sonne im Calais bei ihrem Durchgangdurch den Mittagzirkel eine Kanone los. Aber gerade nachdem kleinen Unchristcn, nach meinem Pathchen, wurde amMorgen am wenigsten gefragt, weil man wegen der Taufekeine Zeit hatte, an den Tänfling zu denken. Daher setzteich allein mit ihm den halben Vormittag herum und ertheilteihm unterweges im Fluge die Nothtaufe, indem ich ihn frü-her äean ?mck nannte als der Täufer. Mittags ließen wirdas Rindfleisch wegtragen, wie cs gekommen war: die Glück-sonne hatte allen Magensaft aufgctrocknet. Nun sahen wiruns nach Pracht um, ich nach künstlichen Verkröpfungenan meiner Haar-Baute, das Pathchen nach dem Taufhemdeund die Kindbetterin nach einer Visitenhaube. Noch ehe mandie Kindcrklapper des Taufglöckchens schüttelte, stellten ichund die Hebamme neben dem Bette der Mutter auf demGesichte des kleinen Nichtchristen physiognomische Reisen anund brachten davon die Entdeckung mit, daß einige Züge derMutter, und viele feste Theile mir nachgebossclt waren, welchedoppelte Ähnlichkeit den Leser nicht interessiren soll, äeanI>nul sicht nach seinen Jahren schon außerordentlich gescheidtaus, oder vielmehr nach seinen Minuten, denn ich rede vomkleinen. — —