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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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und wie das Abendläuten sonst erklang, um den Wandererdurch die großen Waldungen in die Nachthcimath zurückzu-weisen, so sind in der Nacht solche Stimmen in uns und umuns, die uns aus unscrn Jrrgängen rufen und die uns stillermachen, damit wir unsere Freuden mäßigen und fremde ma-len können. . . .

Ich komme ruhig und kühl genug zurück zur Erzählung.Gestern ließ ich meinen Gevatter, wie eine alte Nürnberger!'»ihren Juden, keine Stunde ans den Augen, damit ich ihnvor der Brunnenvergiftung seines eigenen Lebens beschützte.Er gab voll Vaterfreudc und mit dem Skelet der Predigtin der Hand, die er ans heute memorirte, alles her, Fisch-hamen, Zinnschrankschüsseln und Gewürzbüchsen, und machtemich auf die Fruchtkörbchen voll Freuden aufmerksam, die derKantatesonntag allemal für ihn pflückte und füllte. Er zähltemir, weil ich nicht wcgging, seine Kindtaufgerichte vor, seineAmtfälle, seine Verwandten und benahm mir meine Unwis-senheit in den öffentlichen Einkünften seiner Pfarre, inder Vvlkmenge der Beichtkinder und der künftigen Katechu-menen. Hier aber bin ich in der Angst, daß mancher Lesersich vergeblich hinsetzen und es doch nicht herausbringenwerde, warum ich zu Firlein sagte:Herr Gevatter, besserwird sich'ö wol kein Mensch wünschen." Ich log nicht; dennes ist so . . . Man lese aber die Note.*)

*) Hier ist eine lange philosophische Erläuterung unentbehrlich,die man in diesem Buche unter dem Titel: natürlichcMa-gic der Einbildungkraft, ln« äe tadlstts I. antrifft.

Iran PailNs auögew. Werke. VII. lg