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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
Entstehung
Seite
222
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wird: so ist die Büchse darin und der dermalige Pfarrerlernt euch alle kennen." Und nun wurde der neue Thurm-globus mit dem Blei-Napf, worin sich die Namen der Um-stehenden aufhielten, so zu sagen voll geladen und saturiretund anö Zugseil geheftet und jetzt machte sich der bisherder Pfarrgemeinde aufgesetzte Schröpfkopf in die Höhe. . . .

Beim Himmel! jetzt ist der ungeschmückte Styl eineSache außer meinem Vermögen denn als der Knopfrückte, schwebte, stieg: trommelte es mitten im Thurm, undder Schulmeister, der vorher aus dem gegen die Gemeindegerichteten Schallloch herniedergesehen hatte, stieß jetzt miteiner Trompete zu einem einsamen Sciten-Schallloch heraus,vor dem der steigende Knopf nicht vorbei zog. Aber alsder ganze Kirchsprengel zappelte und jubelte, je höher dasKapital seinem Halse kam und als es der Schieferdeckerempfing und herumdrehte und der Spitze glücklich inkorporirte

und als er eine Baurcde, an den Knopf sich lehnend,zwischen Himmel und Erde auf diese und auf uns alle her-unterhielt und als meinem Gevatter vor Wonne, der zei-tige Pfarrer zu seyu, die Thräncn in den Priesterornat herab-liefen: so war ich der einzige wie seine Mutter die einzige

in deren Seelen ein gemeinschaftlicher Kummer eingriff,um sie zu pressen bis aufs Bluten: denn ich und die Mut-ter hatten, was ich nachher weitläuftigcr sagen werde, gesternim Kästchen des Ertrnnknen von seines Vaters Hand gefun-den, daß er übermorgen, am Kantate- und Taufsonntag,zwei und dreißig Jahre alt werde. O (dacht' ich, indemich den blauen Himmel, die grünen Gräber, den glimmendenKnopf, den weinenden Pfarrer anschaucte), so steht der armeMensch allemal mit zugebundenen Augen vor deinem scharfen