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rittmcister von Aufhammer als Patronatherr der Kircheund des ThurmS, und der Gotteshausvorsteher Streichcrtein. Hierauf begaben ich und mein Herr Gevatter Firleinuns sammt den Personen, die ich schon genannt habe, in dieKirche und hielten da vor unzähligen Zuhörern eine Wochen-Betstunde. Sodann erschien mein Herr Gevatter oben aufder Kanzel und suchte eine Rede zu halten, die der feierlichenHandlung angemessen war, — er verlas nach ihr sofort dieNamen der Gönner und guten Seelen, durch deren Grazialeder Knopf zusammcngebracht worden, und zeigte der ganzenGemeinde die bleierne Büchse vor, worin ste namentlich war,und bemerkte, das Buch, woraus er ste abgelcscn, werdebloö in die Pfarr-Registratur bcigelcgt. Darauf hielt er'sfür nöthig, ihr und Gott zu danken, daß er zum Entre-preneur eines solchen Werks wider fein Verdienst ausersehcnworden. Das Ganze beschloß er mit einem kurzen Gebetfür den Schieferdecker Stechmann, der schon außen amThurm hing und den alten Schaft ablöscte, — und bat,daß er nicht den Hals oder sonst ein Glicdmaß brechenmöge. Nun wurde ein geistliches Liedchen gesungen, dasdie meisten außen vor der Kirche mitsangcn, weil ste schonzum Thurm hinaufsahcn.
Nun kamen wir auch alle heraus, und der abgedanktcKnopf, gleichsam der abgeschnittenc Hahnenkamm des Thurms,wurde niedergesenkt und abgebunden. Der GotteShausvor-stcher Streichert zog ein bleiernes Besteck aus dem mür-ben Knopf, das mein Herr Gevatter zu sich steckte, um csgelegentlich durchzuleseu; ich aber sagte zu^ einigen Bauern:„sehet, so werden sich eure Namen auch erhalten im neuenKnopfe, und wenn er nach späten Jahren hcrunterge^ogen