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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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sagen: o ja, eben deswegen sing Ihr Leben zugleich mit demWinter an, weil es so viele Aehnlichkeiten mit ihm erhaltensollte. Du windstiller wolkenloser Tag! noch drei Worteüber dich wird mir doch die Welt nicht übclnehmcn?

Ich kam immer näher ans Herzens-Zentralfeuer derWeiber zu stehen, und sie zogen letztlich milde über denPfarrer loS: die besten Weiber verklagen oft gegen einenFremden ihre Männer, ohne sie darum im geringsten minderzu lieben. Mutter und Frau meisterten cs unter dem Essen,daß er aus jeder Büchcraukzion Opera erstehe; und in derThat haschte und rang er nicht sowol nach guten oder schlech-ten Büchern oder nach alten oder neuen oder solchen,die er las oder nach Lieblingbüchern sondern blosnach Büchern. Die Mutter schalt es hauptsächlich, daß erso viel in Kupserplatten verschleudere; einige Stunden daraufmachte sie den für den Thurmknopf Geldprästazionen leisten-den Schultheiß, der eine herrliche Hand schrieb, daraufaufmerksam, wie gut ihr Sohn steche, und es lohne derMühe, bei solchen Anfangbuchstaben einen Groschen nichtanzusehen.

Sie trugen mir darauf denn wenn die Weiber ein-mal im offenherzigen Ergießen sind, so schütten sie (nurmuß man nicht den Zapfhahn der Fragen umdrehen) gernalles aus ein Ringkästchen hin, worin er einen gefundnenKammcrherrnschlüssel konservirte, und fragten mich, ob ichnicht wüßte, wer ihn verloren. Wer will das wissen, da esbeinahe mehr Kammerherrn als Dieteriche gibt?

Endlich sassetc ich Herz, auch nach dem Schränkchendes Ertrunkenen zu fragen, das ich bisher im ganzen Hausevergeblich gesucht. Firlein selber inquirirte fruchtlos darnach.