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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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da dieser Nutzen ganz in dem besteht, was Superintendentund Räthe theilS schmausen, thcils kriegen.

Erst gegen Abend lernten wir beide uns kennen. DieInvestitur-Offizianten und Hebungbedienten hatten nämlichden ganzen Abend sehr geathmet. Ich meine so: da dieHerren aus den ältesten Meinungen und neuesten Versuchenwissen mußten, Luft sei nichts als verdünntes auseinandergeschlagenes Wasser: so konnten sie doch leicht errathen, daßumgekehrt Wasser nichts sei als eine dickere Luft. UndWeintrinken ist nichts als das Athmen einer zusammenge-keltertcn, mit einigen Wohlgcrüchcn bestreuetcn Luft. Nunkann in unfern Tagen nicht genug (flüssiger) Athcm vongeistliche» Personen geholct werden durch den Mund, daihre Verhältnisse ihnen das Athmen durch die kleinernPoren untersagen, das Abernethy unter dem NamenLuftbad so ancmpsiehlt: soll denn der Speiseschlund beiihnen etwas anders scpn als der Wand- und Thürnachbarder Luftröhre, der Mitlauter, der Nebenschößling derletzter»? Ich verlaufe mich: ich wollte berichten, daß ichAbends der nämlichen Meinung zugethan war, daß ich aberdiese Luft oder diesen Aethcr nicht wie jene zum lautenGelächter verbrauchte, sondern zum stillern Beschauen desLebens. Ich ließ sogar gegen meinen Gevatter einige Redenschießen, die Gottesfurcht verriethen, welches er anfangs fürSpaß nehmen wollte, weil er wußte, ich wäre von Hoseund Rang. Aber der Hohlspiegel des Wcinnebcls hing mirendlich die Bilder meiner Seele vergrößert und verkörpertals Geister-Gestalten mitten in die Luft hin. Das Lebenschattete sich mir zu einer eiligen Johannisnacht ein, die wirschießende Johanniswürmchen glimmend durchschneiden,