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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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Schwiegermutter und deines Mannes insbesondere ein glück-liches fröhliches Kindbette. Amen!" Und da Thienncttesah, daß die alte Frau alles dieses selber gekocht und aus-getragen hatte: so fiel sic ihr um den Hals, als wennihre Mutter gewesen wäre.

Rührung besiegt den Appetit. Aber Firleinö Magenwar so stark wie sein Herz, und keine Art Bewegung wurdeüber seine peristaltische Herr. Getränk ist der Gclenksaftder Zunge, wie Essen ihr Hemmschuh. Aber früher, alsbis er manches gegessen und gesagt hatte, schenkt' er nichtein. Dann hob er die Teich-Docke von Kork aus der Bou-teille und ließ den geistreichen Weiher ab. Die sieche Mut-ter eines noch in ihr Leben gehüllten Menschen heftete inder verlegnen Rührung ihre dankbaren Augen blos auf diealte Frau und konnte kaum zanken, daß er ihretwegen indie Stadt zum Wcinhändler geschickt hätte. Er nahm infede Hand für jede, die er liebte, ein Glas und reichteder Mutter und der Frau und sagte:auf dein langes,langes Leben, Thiennette! Und aus Ihr Wohlergehen,Mama! Und auf eine recht glückliche Geburt unseröKleinen, wenn mir Gott einen schenkt!"Mein Sohn,sagte die Kunst-Gärtnerin, aber auf dein langes Leben müssenwir hauptsächlich trinken, weil wir von dir erhalten werden. Gott mache dich ja alt!" fügte sie beklommen hinzu,und ihre Augen verriethen ihr Herz.

Ich habe nie von dem schrankenlosen Flattcrsinne desweiblichen Geschlechtes eine lebhaftere Vorstellung als zurZeit, wo eine Frau den Engel des Todes unter ihrem Her-zen trägt und doch in den neun Monaten voll Todesanzei-chen keinen größer» Gedanken hat, als den an ihre Gevat-