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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
Entstehung
Seite
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verjährten Winkel vertheilt; ein mit dem Diadem oderder Schärpe eines himmelblauen Bandes umwickelter Flachs-rocken steht am Ritterbctte, weil heute am halben Feiertagegesponnen werden kann; die bändcrbreiten Papierab-schnitzel, worauf Predigt-DiSposizioncn kommen, liegen weißneben den zugeschnittencn Predigten selber, nämlich nebenden Oktav-Heften dazu, denn der Pfarrer und sein Arbeit-tisch sind der Kälte wegen aus der Studir- in die Wohn-stube heruntcrgezogen; seine große Muff-Wamme hängtneben dem reinen Bräutigamschlafrock was wir in derStube vermissen, ist bloö Er und Sie. Denn er predigtesie heute in die bloße Aposteltagkirche hinein, damit ihreMutter ohne Zeugen außer die paar tausend Leser, diemit mir ins Fenster sehen die Proviantbäckerei undden ganzen Küchcnwagcn des Geburtfcstes beschicken unddas beste Tischzeug und Eingemachte ungeseh^ auftragenkönnte.

Der Seelensorger hielt es für keine Sünde, die Kirch-leute so lange zu ermahnen und aufzurichten und zu bedro-hen, bis er dachte, die Suppe dampfe über die Teller. Dannführte er die Neugeborne nach Hause und stellte sie plötzlichvor den Altar mit SpeiSopser, vor einen süßen Buchdrucker-stock aus Brodtorte, worauf ihr Name mit ächter Mönch-schrift aus Gaumbuchstaben von Mandeln eingebacken war.Im Hintergründe der Zeit und der Stube verberg' ich gleich-wvl noch zwei Flaschen Pontak. Wie schnell wurdenam Strale der Freuden deine Wangen reif, Thiennctte, alsdein Eheherr feierlich sagte:eS ist heute dein Gcburttag,und der Herr segne dich und behüte dich und lasse sein An-gesicht über dich leuchten und schenke dir zur Freude deiner