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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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Zehnter Zettelkasten.Der Thomas- und Geburttag.

^)er Autor ist eine Art Bienenwirth für den Leser-Schwarm, dem zu Gefallen er die Flora, die er für ihnhält, in verschiedene Zeiten vertheilt und die Ausblüte man-cher Blumen hier beschleunigt, dort verschiebt, damit es inallen Kapiteln blühe.

Die Göttin der Liebe und der Engel des Friedensführten das Ehepaar auf Steigen, die über volle Auen lie-fen, durch den Frühling und auf Fußpfaden, die in hohenKornfeldern verborgen waren, durch den Sommer undder Herbst streuete ihnen, als sie auf den Winter losgingen,seine marmorirten Blätter unter. Und so kamen sie an vorder niedrigen dunkeln Pforte des Winters, voll Leben, vollLiebe, zuversichtlich, zufrieden, gesund und roth.

Am ThomaStag hatte Thiennette, wie der Winter, ihrenGeburttag. Wir wollen, gerade wenn in der nahen Kirchedas Singen aufhört, um 9'.,. in das Pfarrhaus durch die

Fenster gucken.-Es ist nichts darin außer die alte

Mutter, die den ganzen Tag, weil sie der Sohn außerArbeit und zur Ruhe gesetzt, herumschleicht und bohnt undbügelt und scheuert und wischt; jedes gelockte Stuhlbeinund jeder Messingnagel des in Wachstuch gekleideten Tischesgleißet; alles hängt, wie bei allen Eheleuten ohne Kin-der, am rechte» Platze, Bürste und Fliegenklatsche und Ka-lender; die Sessel sind von der Stuben-Polizei in ihre

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