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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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quer über einem Zimmcrbalkcn lag, sich auf und nieder zuschaukeln. Der glimmende Nebel der zergangnen Sonneumrang draußen die Erde, der Abendstcrn blinkte über demPfarr- und Kirchhofe, niemand bemerkte es.

Inzwischen gegen neun Uhr hin als schon die Hoch-zcitleute die Brautleute vergaßen und allein forttranken odersorttanztcn, als die armen Menschen in diesem Sonnenscheindes Schicksals, wie die Fische im andern, aus ihrem naßkal-ten Elemente aufschnalzten, und als der Bräutigam unterdem Stern des Glücks und der Liebe, der wie ein Kometeinen langen Schweif durch seinen Himmel warf, insgeheimseine mit ausgetrunkenen Freudenbechern augcfüllte Brust an

seine Braut und an seine Mutter angedrücket hatte-

da riegelte er einen Schnitt Hochzcitbrod verstohlen in einenWandschrank ein, in der alten abergläubigen Hoffnung, daßdieses Ueberblcibsel für die ganze Ehe Brod verbürge. Daer zurückkam mit größerer Liebe für die ewige Genossinseines Lebens: so begegnete ihm diese mit seiner Mutter,um ihm allein den Bräutigamschlafrock und das Bräutigam-hemde nach alter Sitte zu schenken. Manche Gesichter er-blassen in heftigen Rührungen, selber in freudigen: Thien-nettenö Wachögesicht lag aus dieser Wachsbleiche unter derSonne des Glücks. O falle niemals ab, du Lilie des Him-mels, und vier Frühlings statt der vier Fahrzeiten schließendeine Blütcnglockcn der Sonne auf und zu! Alle Poly-pcnarme seiner Seele zuckten schwimmend auf dem Freuden-mecr und wollten das zarte warme Herz der Geliebten um-ringen und es fest und weich umstrickt in seines ziehen....

Er führte sie aus dem schwülen Tanzsaal in den kühlen-den Abend. Warum legt der Abend, warum die Nacht hei-