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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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färben des MorgenrothS an der Wand machten cS hell genug,daß er seine Beinklciderschnallen konnte schimmern sehen.Er weckte darauf seine Mutter leise die Gäste sollten ebennoch lange in ihren Federn bleiben und diese hatte dieStadtköchin zu wecken, die wie mehre Hochzcitmöbeln derStadt auf wenige Tage abgeliehen war. Er pochte vergeblichan zwei Thürcn ohne Antwort: denn Alles stand schon untenam Heerde und kochte und schürte und ordnete.

O wie erquickend legt allmälig der Frühlingtag denNonncuflor zurück, und die Erde hellet sich auf, als wär' csder Morgen einer Auferstehung. Die Quecksilber-Säuledes Barometers, die führende Feuer-Säule der Wetter-Pro-pheten, ruhet fest über Firleins BundeSladc. Die Sonnehebt sich rein und kühl ins Morgenblau, statt ins Morgen-roth. Die Zugschwalbcn schießen kreuzend statt der Wol-ken durch die klingende Lust. ... O der gute Genius desschönen Wetters, der mehre Tempel und Festtage verdient(weil wir ohne ihn keine Feste haben), hob einen ätherreinenhimmelblauen Tag gleichsam aus der quellenklaren Atmo-sphäre des Mondes aus und ließ ihn mit blauen Schmetter-lingschwingcn als wär'ö ein blauer Montag unterder Sonne schillernd im Zickzack des wollüstigen Niederzitternsauf den engen Raum der Erde niedersinken, den setzt unserefeurigen Phantasten beschauen. . . . Und auf dem frühling-hellen Raum stehen in Blumen, auf die die Bäume Blütenstatt der Blätter niederschütteln, eine Braut und ein Bräu-tigam. .... Glücklicher! wie will ich dich malen, ohnedie Seufzer der Sehnsucht in den schönsten Seelen zu ver-mehren?

Aber gemach! wir wollen den Zauberkelch der Phantasie