— und Abeudröthen — und Blmnenketten — und eine halbeberstende Knospen-Welt! . . .
Wie benahmst du dich in diesen heißen Strudeln derLust? — Du bewegtest deinen Fischschwanz (die Vernunft)und schriebest dir damit eine rechtläufige Bahn durch dieWogen vor. Denn schon halb so viel würde einen andernPfarrer aus seiner Studirstube fortgerifscn haben; aber ebenwas unfern so beglückte, war der Gränzhügel der Mäßigkeit,auf dem er wie eingewurzelt verblieb und von da herab er-blickte, was tausend andere verscherzen. Er war den Schloß-fenstern gegenüber doch im Stande, eS auszuzählcn, daßAmen in der Bibel hundert und dreißig mal verkomme. Jaer stieß an sein altes gelehrtes Laboratorium noch einen neuenchemischen Ofen an: er wollte nach Nürnberg und nachBayreuth an die Senftischen Gebrüder schreiben und ihnenseine Feder antragen, sowol für die Kalender-Praktika hin-ten, als für einzelne Aufsätze vornen unter jedes Monatkupfer,weil er in die Denkweise des gemeinen Mannes reformirendcinzugreifen willens war. . . . Und da er jetzt als Pfarrerweniger zu thun hatte und an den heil. Ruhetag der Ge-meinde sechs literarische Schöpfungtage schließen konnte: sowollt' er (schon in diesen Faschingwochen) in die noch ganzbrach liegende Landesgeschichte von Hukelum seinen Pflugeinsetzcn und mit der Säemaschine Nachkommen. ....
Sv rollen seine Minuten auf lauter Glückrädern überdie zwölf Tage, die der blinkende, mit kleinen Glücksternen(statt Glücksonnen) musivisch ausgclegte Himmelweg zumdritten Himmel des dreizehnten sind, d. h. zum