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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
Entstehung
Seite
181
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natürlich zugehen, wenn er nicht alles recht und gut findenwollte, was drunten gethan, oder gebacken, oder aufgetragenwurde.

Ein Sprung nach dem Abendessen ins Schloß einBlick in ein gutes zärtliches Auge ein Wort ohne Falschgegen eine Braut ohne Falsch und eine sanft athmeudeBrust unter dem Dcckbette, in der nichts ist als das Para-dies, eine Predigt und ein Abendgebet . . . beim Himmel!damit will ich einen mythischen Gott zufrieden stellen, derseinen Himmel verlassen hat, um einen neuen hier unter unszu finden.

Kann ein Sterblicher, kann ein Ich im feuchten Erden-kloßc, den der Tod bald zu Staub austrocknet, mehr in einerWoche fordern, als Fixlein in sein Herz einschöpfte? Ichsehe nicht ein wicnach: ich sollte wenigstens glauben, wennein solches eingestäubteö Wesen nach einer solchen Quaterneaus dem Lotto des Zufalls noch etwas verlangen könnte, sowär'S höchstens die Quinterne, nämlich die Ein- oder An-zugpredigt selber.

Und diesen Gewinnst zog unser Zebedäuö denn wirklicham Sonntage: er predigte er predigte einziehcnd erthat'S vor drängenden knisternden Emporen, vor dem Vor-mund und vor dem Herrn von Aufhammcr, dem Namen-Vetter vom Pfarrer und Hund er weidete Beichtkinder,mit denen er sonst als Kind das Schloßvieh auf die Weideklatschte, jetzt selber als Seelen-Schmierschäser er standmit seinen Füßen bis an die Knorren in Kandidaten undSchullcutcn wie im Gras, weil er heute (was sie alle nichtdürfen) aus dem Altar mit der Aetznadel dcS Fingers eingroßes Kreuz in die Lust einsägen durfte, Taufen und Ko-