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Sonntagen die Fortuna ihr Frnchthorn über ihn gehaltenund umgcstürzct hatte, um ihn mit einer Braut, einer Voka-zion und mit Zopfdukatcn zu beschütten. So wachsen demAberglauben die Federn, der Zufall mag ihm dienen oderschaden.
Ein Staatösekretair, ein Friedens-Instrumentenmacher,ein Notariuö, ein solcher Baugefangencr am Pulte fühlt esrecht gut, wie weit er unter einem Pfarrer sitze, der seineAnzugpredigt fertigt: dieser (man sehe nur meinen Firleinan) hockt dort — spritzet das Geäder seines Predigt-Präpa-rats mit bunter Dinte aus — hat eine Spruchkonkordanzauf der rechten Seite, eine Licderkonkordanz auf der linken,kernet dort Kcrnsprüche aus, schneidet hier Lieder - Blumenab, um mit beiden sein homiletisches Backwcrk zu garniren —zeichnet den feinsten Operazionplan hin, um nicht etwa, wieein Weltmann, das Herz Einer Frau, sondern die Herzenaller zuhörenden Weiber und der Männer ihre dazu zu ge-winnen — ziehet jeden vor dem Fenster vorbeifahrenden Bauermit in seinen Plan, und sticht letztlich die Butter der weichenglatten Haupt- und Kanzellieder aus dem Gesangbuch ausund fettet damit bestens die schwarze Suppe der Predigt beider Speisung der 5060 Mann.-
Endlich kann er Abends mit einem Herzen ohne Schuldaufstehen und abbrechcn, weil die rothe Sonne ans demSchreibtisch blendet, und kann zwischen schreienden Spatzenund Finken so lange über die um die Pfarre gezogenenKirschenbäume nach Abend schauen, bis nichts mehr am Him-mel ist als ein mattes Nachglimmen des Gewölkes. — Undwenn dann Firlein die Treppe unter dem Gebctläuten lang-sam hinuntergeht zur kochenden Mutter: so müßt' eS nicht