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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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heute blieb sie weg: denn sie war zu gut, um über die Brautdas Mädchen zu vergessen. Die Liebe stirbt wie die Men-schen öfter am Uebermaß als am Hunger; sie lebt von Liebe,aber sie gleicht den Alpenpflanzen, die sich vom Einsaugender nassen Wolken ernähren, und die zu Grunde gehen, wennman sie besprengt.

Jetzt ist der Pfarrer eingezogen, und er wird ans derStelle denn ich kenne die Leserinnen, die darauf erpichtsind, als wären sie die Kränzeljungfern heirathen sollen.Aber er mag nicht: vor Himmelfahrt wird nichts daraus,und dahin sind vierthalb Wochen gut. Die Sache ist die:er wollte nur erst den Brandsonntag, nämlich den Kantate-sonntag, übersteigen; nicht etwa», weil er an seiner Erden-Fortdauer zweifelte, aber er wollte (schon der Braut wegen)auch nicht die kleinste Todesangst in seine Flitterwochenbringen.

Die Hauptsache war, er wollte sich nicht gern verheira-then vor der Verlobung, die sammt der Anzugpredigt auf dennächsten Sonntag verlegt wird. Es ist der Kantate-Sonn-tag. Der Leser lasse sich nur keine Angst einjagen. Ichhätte überhaupt mit diesem phantastischen Sonntag-Wauwaueines der aufgeklärtesten Jahrhunderte nicht behelligt, zeich-nete ich nicht so äußerst treu. Firlein wurde zumal daihn der Quartiermeister fragte, ob er denn ein Kind wäreendlich selber so gescheidt, daß er die Narrheit einsah; ja erging so weit, daß er eine größere beging: da nämlich einTraum, daß man sterbe, nach der exegetischen rsZuIn lülsinichts bedeutet als langes Leben und Wohlergehen: so zoger sich leicht den Schluß ab, sein TodeS-Wahn sei ein sol-cher guter Traum, um so mehr, da gerade an den Kantate-

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