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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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kabinet von dem Aktus selber bossiren werde, das einzig inseiner Art sei.-

Aber Mittwoch Morgens, als sich der hoffnungtrunkeneKonrektor eben anzukleiden dachte: klopfte etwas an.-

Es war der bekannte Bediente des Rittmeisters, der dieVokazion an den Subrektor Füchslein hatte. Zum letzter»sollte der gute Mensch diesen Wildruf ins Pfarramt tragen;aber er distinguirte elend zwischen Sub- und Kon-Rektorund hatte überhaupt seine guten Gründe, warum er zu diesemkam: denn er dachte,wer will'ö weiter kriegen, als der denvorigen Sonntag predigte und aus dem Dorfe her ist undder ja mit unserer Fräulein Thiennette im Gerede ist unddem ich ja schon eine Uhr und die Zopfdukaten habe bringenmüssen." Er stellte sich gar nicht vor, daß sein gnädigerHerr den leiblichen Pathen übergehen könnte.

Firlein las die Adresse der Bestallung:An des Pfar-rer Fixlein zu Hukelum Wohl-Ehrwürden." Er mußtenothwendig den Fehlgriff des Lakaien thun und die fremdeBestallung erbrechen als eigene; und da er noch dazu in derVokazion nur von einem Schul-Unterbcsehlhaber (stattSubrektor) etwas fand, so mußt' er in seinem Jrrthumverharren. Eh' ich's gut erkläre, warum der Gerichthalter,der Former der Vokazion, diese so dumm aufsetzte: wollenwir zwei, ich und der Leser, d. h. mehr Menschen als je ineinen Kirchensprengel gehen, uns bei FixleinS freudigenSpringfüßen aufhalten bei seinen dankbar-nassen Augen bei seiner hämmernden Brust bei seinen bringendenHänden, diesen Handhaben eines verschenkten Mußtheilsbeim Grazial von zweiZopfdukaten, die er an den Insul-träger so gern fahren läffet als den pädagogischen Zopf,