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leuten gelesen werde, denen freilich ein SchulaktuS nicht vielanders und besser als eine bischöfliche Investitur oder eineFrankfurter Krönung-opeea seria vorkömmt, sondern daßich auch Leute vor mir habe, die auf Schulen waren, unddie wissen, was sie vom Schuldrama eines Aktus und vomMaschinenmeister und von dem Komödienzcttel (dem Pro-gramm) zu denken haben, ohne darum dessen Vorzüge zuübertreiben.
Eh' ich die Probekomödie dcö Martini-AktuS gebe, leg'ich mir selber als Dramaturg des Schauspiels auf, dieEinladungschrift des Konrektors wenn nicht zu erzerpiren,doch zu registriren. Er sagte darin manches und machte(welches einem Verfasser so wohl thut) Vorschläge stattVorwürft und erinnerte, ob nicht bei den bekannten Donat-schnitzern der Magnaten in Pesth und Polen die Schul-gebäude am besten als Kontumazhäuser gegen inskzirendeBarbarismen schirmten. Auch vertheidigte er an Schulen,was zu vertheidigcü war (und nichts in der Welt ist süßeroder leichter als eine Defension), und sagte, Schulleute, dienicht ohne Unrecht gleich gewissen Höfen nur lateinisch mitsich sprechen ließen und selber sprächen, könnten die Römervorschützen, deren Unterthanen und deren Könige sammt denBriefen und Verhandlungen der letzter« sich des Lateinsbefleißigen mußten. Er verwunderte sich, warum nur diegriechischen und nicht auch die lateinischen Grammatikenlateinisch abgefasset wären, und that die auffallende Frage:ob denn die Römer, wenn sie ihre kleinen Kinder die latei-nische Sprache lehrten, eS in einer andern thaten, als ineben dieser? — Darauf ging er auf den Aktus über, undsagte folgendes mit seinen eignen Worten: