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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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Ich bin willens, es in einer andern Einladungschristzu beweisen, daß alles, was über den großen Stifter nnsererReformazion, den Gegenstand unserer heutigen Martini-Redeübungcn, zu wissen und zu sagen ist, schon längst er-schöpft worden, sowol dnrch Seckendorf als andere. Inder That kann von Luthers Personalien, von seinen Tisch-reden, Einkünften, Reisen, Kleidern u. s. w. nichts Neuesmehr vorgebracht werden, zumal wenn es zugleich etwasWahres seyn soll. Indessen ist doch daö Feld der Rcfor-maziongeschichte, bildlich zu reden, bei weitem nicht ganzangebauct; und es will mir Vorkommen, als müßte sich derGelehrte noch heutiges TageS vergeblich nach ächten bis anunsere Zeit reichenden Nachrichten von den Kindern, Enkeln,Kindeskindern rc. dieses großen Reformators Umsehen, diedoch alle entfernter in die Neformaziongeschichte einschlagen,so wie er näher. Du drischest vielleicht nicht ganz, sagt' ichzu mir, leeres Stroh, wenn du nach deinen geringen Kräftendiesen versäumten historischen Zweig hervorziehest und bear-beitest. Und so wagte ich es denn, mit dem letzten männ-lichen Nachkommen Luthers, nämlich mit dem AdvokatenMartin Gottlob Luther, der in Dresden praktizirte nnd1759 da verstarb, den Anfang einer spezielleren Rcformazion-historie zu machen. Mein schwacher Versuch über diesen zurReformazion gehörigen Advokaten wird belohnet genug seyn,wenn er zu bessern Werken darüber ermuntert; das Wenigeaber, was ich von ihm aufgetrieben und gesammelt habe,ersuch' ich unterthänig, gehorsamst und gehorsam alle Gönnerund Freunde des Flachsenstngischen Gymnasiums den vier-zehnten November auö dem Munde sechs gutgeartcter Pero-ranten anzuhören. Anfangs wird