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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
Entstehung
Seite
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der poetische Schmerz des Dichters, der die klaffenden Wun-den in Leichcnschleier hüllet und den Schrei durch sanftesTraucrgetöne bricht, noch der Schmerz des Philosophen, denEin offnes Grab in das ganze Katakomben - Geklüfte derVergangenheit einschauen lasset, und vor dem sich der TodeS-schatten eines Freundes zum Schattenkcgel der ganzen Erdeaufrichtet sondern ihn preßte das Weh eines KindeS, einerMutter, die schon der Gedanke ohne Nebenbetrachtungcn

bitter zerknirscht:so soll ich dich nicht mehr sehen, sosollst du verwesen und ich sehe dich, du gute Seele, niemalsniemals mehr." Eben, weil er weder den poetischen,noch philosophischen Kummer hatte, machte jede Kleinigkeiteinen Absatz, eine Lücke in dem seinigen; und er war wieein Weib noch denselben Abend fähig, sich einige künftigeGebrauchzettel seiner angekündigten Erbschaftmasse zu ent-werfen.

Vier Wochen darauf, d. h. den 5. Mai, wurden dieTestamentstegel ausgebrochen, aber er ging erst den 6. (amKantatesonntag) nach Hukclum ab. Seine Mutter lief seinenGrüßen mit Thränen entgegen, die sie über die Leiche vergoß

vor Trauer, und über das Testament vor Freude.

Dem zeitigen Konrektor Egidius Zebedäus war verehrt:erstlich ein adeliges großes Bette mit einer Spiegeldecke, indem der Riese Goliath sich hätte umwenden können, und andas nachher ich und die Leserin näher treten wollen, um eszu prüfen zweitens wurde ihm als rückständiges Oster-pathengeld für jedes Jahr, das er zurückgelegt, ein Zopfdu-katen legirt drittens sollten ihm alle Rezepzion- undStaziongelder, die ihn die Kreuzerhvhung in das Quintatund Konrcktorat gekostet, bei Heller und Pfennig erstattet

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