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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
Entstehung
Seite
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zu haben. Fünftens könnt' er, weil die Kirchenbücher undmithin die Gewißheit seines Alters zusammengebrannt waren,niemals in eine bestimmte tödtliche Angst gerathen:ich kannheimlich, sagt' er, schon über das Schelmjahr weggewischctseyn, ohne daß es ein Henker gemcrket hat." Ich verhehl', nicht, schon im vorigen Jahre dacht' er, er sei ein Zwei-unddreißiger:sollt' ich's dennoch (sagteer) erst im künftigen( 1792 ) g. G. werden: so kann's so gut ablaufen wie imvorigen, und der Herr kann mich ja überall finden. Undwar' es denn unrecht, wenn die hübschen Jahre, die demLeben meines Bruders abgebrochen wurden, meinem zuge-

schlagcn würden?"-So sucht sich der Mensch unter

dem kalten Schnee der Gegenwart zu erwärmen oder sichaus ihm einen schönen Schneemann zu kneten.

Hingegen die rathsherrliche Oligarchie sußete aufs Wi-derspiel und hob eben wie eine Gottheit den Quintus plötz-lich aus der Quintei ins Konrcktorat, weil sie darauf schwur,er erledig' es bald. Eigentlich hätte nach der Schul-cieiEt« dieser heilige Stuhl dem Subrcktor Hans vonFüchSlein gebührt; aber er mocht' ihn nicht, weil er Hu-kelumer Pfarrer werden wollte, zumal da Astmanns Todes-engel nach sichern Nachrichten die Thüre zu diesem Schafstallimmer weiter aufschloß.Treibt's der Kerl noch höchstensein Jahr, so ist'S viel," sagte HanS.

Dieser HanS war so grob, daß es schade ist, daß ernicht ein churhannöverischer Postbedienter war, weil er danndurch dag Mandat der hannöverischen Regierung, das allePostämter zu seinen Sitten verwies, sich mit hätte umbessernkönnen. Er war unserem armen QuintuS, den kein Menschanfocht und der wieder keinen Menschen haßte, allein aussätzig,