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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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Nachtlager des darin hockenden Mastochsen so nannten sieden Spatzen deckte. Es fehlte der Schlachterei weder aneinem hölzernen Beile, noch an Würsten, Pökelfleisch u.d. gl. Um drei Uhr setzte sich der alte Gärtner, den dieLeute den Kunstgärtner nennen mußten, mit einer KölnischenPfeife in seinen großen Stuhl und dann durfte kein Menschmehr arbeiten. Er erzählte blos Lügen vom aeronautischenChristuskind und vom rauschenden Ruprecht mit Schellen.In der Dämmerung nahm der kleine Quintus einen Apfel,zerfällte ihn in alle Figuren der Stereometrie und breitetesie in zwei Abtheilungen aus dem Tische auf; wurde nach-her das Licht eingetragen: so sing er an zu erstaunen überden Fund und sagte zum Bruder:sieh nur, wie dasfromme Christuökindlein mir und dir bescheeret hat, undich habe einen Flügel von ihm schimmern sehen." Undauf dieses Schimmern lauerte er selber den ganzen Abendauf.

Schon um acht Uhr er steifet sich hier meistens aufdie Chronik seiner Zettel-Kommode wurden beide mitwundgeriebenem Halse und in frischer Wäsche und der allge-meinen Besorgniß, daß der heil. Christ sie noch außer denBetten erblicke, in diese geschafft. Welche lange Zauber-nacht! Welches Getümmel der träumenden Hoffnungen!Die gestaltenvolle, schimmernde Baumannöhöhle der Phan-tasie zieht sich in der Länge der Nacht und in der Ermattungdes träumerischen Abarbeitens immer dunkler und voller undgrotesker hin aber das Erwachen gibt dem dürstendenHerzen seine Hoffnungen wieder. Alle Töne des Zufalls,der Thiere, des Nachtwächters sind der furchtsam-andächtigenPhantasie Klänge auö dem Himmel, Singstimmen der Engel