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in den Lüsten, Kirchenmusik des morgendlichen Gottes-dienstes. —
Ach das bloße Schlaraffenland von Eß- und Spielwaa-ren war eS nicht, was damals mit seiner Perspektive wieein Freudenstrom gegen die Kammern unserö Herzens stürmteund was ja noch jetzt im Mondlicht der Erinnerung mitseinen dämmernden Landschaften unsere Herzen süß auflöset.— Ach das war es, das ist's, daß es damals für unseregränzenlosen Wünsche noch gränzenlose Hoffnungen gab;aber jetzt hat uns die Wirklichkeit nichts gelassen als dieWünsche!
Endlich liefen schnelle Lichter der Nachbarschaft über dieWand und das Weihnacht-Trommeten und Hahnengeschreivom Thurm riß beide Kinder aus den Betten. Mit denKleidern in den Händen — ohne Bangigkeit vor dem Dun-kel — ohne Gefühl des Morgenfrostes — rauschend — trun-ken — schreiend stürzen sie von der Treppe in die dunkleStube. — Die Phantasie wühlet im Back- und Obstgerucheder verfinsterten Schätze und malet ihre Lustschlösser beimGlimmen der Hesperidensrüchte am Baume. — Unter demFeuerschlagen der Mutter decken die fallenden Funken dasLustlager auf dem Tisch und den bunten Lusthain an derWand spielend auf und zu und ein einziger Glut-Atom trägtden hängenden Garten von Eden.-—
Plötzlich wurd' es licht und der QuintuS bekam das -Konrektvrat und eine Stutzuhr. . . .
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