nicht auf dem Welkboden und Darrofen des Todes ein-schwanden. Er sagte: „ich will den heiligen Weihnacht-Abendgleich von früh an durchnehmen." Schon beim Aufstehentraf er aus dem Tische heilige Flitter von der Gold- undSilberfolie an, mit der das Christuskind seine Aepfel undNüsse des Nachts blasonniret und beschlagen hatte. — Aufder Münzprobazionwage der Freude ziehet dieser metallischeSchaum mehr als die goldnen Kälber, die goldnen Pytha-goras-Hüften und die güldncn Philister - Aerse der Kapita-listen. — Dann brachte ihm seine Mutter zugleich dasChristenthum und die Kleider bei: indem sie ihm die Hosenanzog, rekapitulirtc sie leicht die Gebote und unter demBinden der Strümpfe die Hauptstücke. Wenn man keinTalglicht mehr brauchte, so maß er, auf dem Arm des Groß-vaterstuhleS stehend, den nächtlichen Schuß des gelben kle-brigen Laubes der Weihnachtbirke ab und wandte viel weni-ger Aufmerksamkeit als sonst auf den kleinen weißen Win-terflor, den die Hanfkörner, die die oben hängende Voliöreverzettelte, ans den nassen Fensterfugen auftrieben. — Ichverdenke dem I. I. Rousseau seine üoi-a peNrinsnInris *) garnicht; aber er nehme auch dem Quintus seine Fenster-Floranicht übel. — Da den ganzen Tag keine Schule war: sowar Zeit genug übrig, den Metzger (seinen Bruder) zu be-stellen und das Hausschlachten (wann war besseres Frost-wctter dazu?) vorzunehmen. Der Bruder hatte einige Tagevorher mit Lebens- und Prügelgefahr das Maststück in demLuftloch eines Schloßfensters gefangen, indem er, auf derFensterbrüstung stehend, die hinauögebogene Hand auf das
*) Die er von seiner Petersinsel im Biclcrsce liefern wollte.
J-an NauNS ariSgew. Wrrle. VII. o