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7 (1847) Leben des Quintus Fixlein
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ab. Daher wußten in Hukelmn die wenigsten Leute, wie altsic waren, und des QuintuS Gedächtnißfibern selberschwankten zwischen dem zwei und drei und dreißigsten Jahre.Folglich mußte da geprediget werden, wo sonst gedroschenwird, und der Same des göttlichen Worts wurde mit demphysischen auf Einer Tenne geworfelt: der Kantor und dieSchuljugend besetzten die Tenne, die weiblichen Mutterkirch-lente standen in der einen Panse, die Schadccker Filial-Wei-bcr in der andern und ihre Männer hockten pyramidenweisewie Groschen- und Hellergallerien an den Scheun - Leiternhinauf, und oben vom Strohbodcn horchten vermischte Seelenherunter. Eine kleine Flöte war das Orgelwerk und eineumgcstürzte Bierkufe der Altar, um den man gehen mußte.Ich gestehe, ich selber würde da nicht ohne Laune gepredigthaben. Der Senior (damals war er noch Junior) wohnteund dozirte unter dem Pfarrbau im Schlosse; daher Firleindaselbst mit dem Fräulein die Anomala trieb.

Waren diese Entdeckungreisen zurückgclcgt, so konnteunser Hukelumfahrer noch nach dem Abendgebet mit Thicn-netten Blattläuse von den Rosen, Regenwürmer von denBeeten nehmen und einen Freudcnhimmel von jeder Minute

jeder Abendthautropfen war mit Freuden- und Nelkenölgefärbt jeder Stern war ein Sonnenblick der Glücksonne

und im zugeschnürten Herzen des Mädchens lag nahe anihm hinter einer kleinen Scheidewand (wie nahe am Heiligenhinter dem dünnen Leben) ein ausgedehntes Blütenparadics.. . . Ich meine, sie liebte ihn ein wenig.

Er sollt' es wissen. Aber seine beklommene Wonne ver-dünnte er, wenn er zu Bette ging, durch kindische Erinne-rungen aus der Treppe. Als Kind betete er nämlich wie