Ich wünschte, daß Bibelforscher unter den Rezensentenes öffentlich anzeigten, wenn sie diese Zahl nach einer ge-nauem Nachzählung unrichtig befänden*).
Auch sammelte der Quintus vieles: er hatte eine schöneKalender- und Katechismus- und Sedezbüchcrsammlung; —auch eine Sammlung von Avertissements, die er angcfangen,ist nicht so unvollständig, als man sie meistens antrifft.Er schätzet sehr sein alphabetisches Lexikon von deutschenBüchcrpränumeranten, wo mein Name auch mit vorkommtunter dem I.
Am liebsten gebar er Entwürfe zu Büchern. Dahernähete er ein starkes Werk, worin er bloS den Gelehrtenrieth, waö sie zu schreiben hätten in der Gelehrtengeschichte,die er einige Zolle höher setzte als die Welt- und Kaiser-Historie. Er hielt im Prodrom der gelehrten Republik flüch-tig vor, daß Hommcl ein Register von Juristen gegeben,die Hurenkinder gewesen, von andern, die Heilige geworden— daß Bailet die Gelehrten zusammengezählt, die etwashatten schreiben wollen — und Ancillon die, die garnichts geschrieben — und der Lübecksche Superintendent Götzedie, die Schuster waren, die, die ersoffen — Bernhard von
*) Dieser Bitte gab man in Erlang Gehör. Die dasige Bibcl-anstalt fand statt der 1l6,301 A, die der Quintus anfangsmit solcher Gewißheit im Bibelwerke gefunden haben wollte,(daher auch diese falsche Angabe in die erste Edizion diesesBuchs p. 81 wirklich kam) die besagten 323,01b, welches(ungemein sonderbar) gerade die Summe aller Buchstabenim Koran überhaupt ist. S. Lndcke's Beschr. d. türk. Reichs.Neue Auflage 1780. .